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23.8.2019 : 1:03

© Peter Kirchhoff / pixelio.de

Was ist Breitband? - Fortsetzung

Erst mit der späteren Anhebung der Breitbanddefinition auf 1MBit/s wurde erstmals eine Zugangsgeschwindigkeit gewählt, welche rein dem Kriterium Geschwindigkeit zu Grunde lag und technologieübergreifend definiert wurde. Mit den jedoch immer schneller werdenden Internetzugängen und der steigenden Vielfalt bei den Übertragungstechniken ist diese Abgrenzung jedoch heute auch nicht mehr haltbar und zeitgemäß.

Es sind heute viele Technologien auf dem Markt verfügbar, die Breitbandzugänge zuverlässig bereitstellen. Generell muss davon ausgegangen werden, dass sich die Geschwindigkeitsgrenzen im weiteren zeitlichen Verlauf immer weiter nach oben hin verschieben werden. Mit der Verfügbarkeit von höheren Geschwindigkeiten entstehen nachfolgend neue Anwendungen, welche die Potentiale neuer Anschlussvarianten auch ausreizen. Man bedenke, dass vor fünfzehn Jahren Internetzugänge mit einem Downstream von 2Mbit/s für private Endkunden nicht verfügbar waren.

Diese Geschwindigkeit von 2Mbit/s im Downstream wurde im Land Niedersachsen und von der Breitbandinitiative als Untergrenze für Breitbandzugänge angesehen.

Mit dem Aufkommen von NGA-Anschlüßen wurde die Aufgreifschwelle auf 30 Mbit/s angehoben. Alle Gebiete mit Internetzugängen unterhalb dieser Zugangsgeschwindigkeit gelten als unterversorgt.

Eine Versorgung mit Breitband ist aber nicht mit nur mit DSL-Anschlüssen gleichzusetzen. Bei der Breitbandversorgung gilt Technologieneutralität: Kabelanschlüsse, Funktechnologien oder auch neue Mobilfunkstandards, wie HSPA oder LTE können eine zuverlässige Breitbandversorgung gewährleisten.

Ob die Zugangsgeschwindigkeit an Ihrem Ort mindestens der Grundversorgung mit Breitbandinternet entspricht, darüber können Sie sich hier im Breitbandatlas Niedersachsen informieren.