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14.12.2019 : 7:26
Ein Outdoor DSLAM soll die Leitungsstrecke zwischen Teilnehmer und Anbieter verkürzen

ADSL

(Asymmetric Digital Subscriber Line)

ADSL ist in Deutschland die am meisten verbreitete Zugangstechnologie für schnelle Internetanschlüsse. Die heute per ADSL2+  über die Kupferdoppelader der Telefonleitung realisierten Zugänge stellen typischerweise bis zu 16Mbit/s am Anschluss des Endkunden bereit. Die asymmetrische Geschwindigkeitsverteilung der Anschlüsse bewirkt, dass die Geschwindigkeit aus dem Internet heraus bei diesen Anschlüssen um ein vielfaches höher ist, als in der Senderichtung.  Die maximale Geschwindigkeit, welche beim Endkunden verfügbar ist, hängt dabei maßgeblich von der Beschaffenheit der Telefonleitung ab. Die Länge der Anschlussleitung, der Durchmesser der verbauten Kupferdoppelader und die Anzahl von schon geschalteten DSL-Anschlüssen bestimmen die verfügbare Geschwindigkeit. Je größer die Entfernung zwischen dem Kunden und der Vermittlungsstelle, umso weniger Bandbreite kann beim Endkunden realisiert werden. Ab einer Gesamtlänge von ca. 4,5 Km der Telefonleitung kann oftmals kein DSL-Anschluss mehr erfolgreich geschaltet werden. Der Einsatz alternativer Technologien anstatt einer Kupferdoppelader von der Vermittlungsstelle zum Teilnehmer, kann ebenso dazu führen, dass die Schaltung eines DSL-Anschlusses nicht möglich ist. In Deutschland ist DSL zum Synonym für schnelle Internetanschlüsse geworden.

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