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Der Breitbandatlas Niedersachsen präsentiert die Ergebnisse der laufenden Breitbanderhebungen in Niedersachsen.

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Wenn Sie noch nicht an den Breitbanderhebungen Niedersachsen teilgenommen haben, können Sie den Online-Fragebogen direkt auf unserer Homepage ausfüllen.

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Herzlich Willkommen beim Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen - b|z|n

Sie haben hier die Möglichkeit, mehr über die Verfügbarkeit von schnellen Internetzugängen an Ihrem Wohnort im Breitbandatlas Niedersachsen zu erfahren, an der Online-Umfrage für Ihre Region teilzunehmen oder Sie informieren sich über die verschiedenen Förderprogramme zur Verbesserung der Breitbandversorgung. In der Rubrik Technologien können Sie sich außerdem mit den unterschiedlichen Varianten von Breitbandzugängen vertraut machen und im Pressespiegel sammeln wir für Sie Neuigkeiten rund um das Thema Breitband.

Viel Spaß beim Lesen und Informieren.

Ihr Team vom Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen

Aktuelles


01.12.2016 - Breitbandgipfel Niedersachsen 2016

Rund 250 Besucher aus Verwaltung, Politik und TK-Wirtschaft nutzen den Breitbandgipfel Niedersachsen, der am 30. November 2016 in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck stattfand, um sich über den Fortschritt des Breitbandausbaus in Niedersachsen zu informieren.

Die Veranstaltung wurde von Bernd Lütjen, Landrat des Landkreises Osterholz und dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies eröffnet. Beide betonten, dass Niedersachsen auf einem guten Weg sei, um das gesetzte Ziel - einen nachhaltigen und zukunftssicheren Ausbau bis 2020 - zu erreichen. Aktuelle Hürden, wie ganz besonders das komplizierte Antragsverfahren für die Fördermittelbeantragung, seien so schnell wie möglich zu verbessern, forderte Peer Beyersdorff, Leiter des Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen, erneut. 

Der Breitbandgipfel bestand in diesem Jahr aus verschiedenen Einzelbeiträgen und drei Diskussionsrunden zu den Themen: Antragstellung und Umsetzung der Breitbandförderung, eigenwirtschaftlicher und geförderter Breitbandausbau der TK-Industrie sowie Mobilfunkausbau 5G auf Basis des Festnetzausbaus.

Hier stellen wir Ihnen die Präsentationen der Referenten sowie eine Bildergalerie zur Verfügung.

Pressemeldungen zum Breitbandgipfel:

Artikel im Weser Kurier:

Wirtschaftsminister verspricht Ausbau des schnellen Internets

Video auf NDR Online:

Breitbandgipfel: Schnelles Internet für alle?


23.11.2016 - EFRE: Geänderte Umsetzungshinweise RL Breitbandförderung - Gewerbegebiete

Zur Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzen (RL Breitbandförderung - Gewerbegebiete) sind geänderte Umsetzungshinweise herausgegeben worden. Bitte beachten Sie den folgenden Link: Umsetzungshinweise


01.11.2016 - Start des vierten Aufrufs für Infrastrukturprojekte

Am 01. November 2016 startet der vierte Förderaufruf zur Antragseinreichung für das Bundesförderprogramm zur Unterstützung des Breitbandausbaus in Deutschland. Die Veröffentlichung des Aufrufes erfolgt sowohl auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie auf der Webpräsenz der atene KOM GmbH, die als beliehener Projektträger mit der Durchführung des Programms beauftragt ist. Die Frist der vierten Förderperiode für die Einreichung von Anträgen endet am 28. Februar 2017.

Die Erstellung der Anträge erfolgt auf dem zentralen Online-Portal www.breitbandausschreibungen.de. Die für die Antragstellung benötigten Unterlagen ergeben sich aus den Formularen des Online-Portals in der jeweils vorliegenden Fassung. Bei der Antragstellung müssen die aktuell gültigen Formulare Verwendung finden.

Weitere Informationen finden Sie hier


28.10.2016 - Neue Software für die Steuerung von Prozessen in Breitbandprojekten

Mit der Entwicklung einer neuen Software für die Vertrags- und Prozessabwicklung macht jetzt die Breitband Innovationen Nord (bin) auf sich aufmerksam. Peer Beyersdorff, Geschäftsführer des Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n) ließ sich bei seinem  Besuch in Ottersberg von den vielfältigen Vorteilen des Programms überzeugen. Mit dem Tool werden nicht nur die Aufträge der „bin“ effektiver bearbeitet und transparenter dargestellt, sondern auch andere Breitbandanbieter können als Lizenznehmer davon profitieren. Zentrales Element der Software ist eine Plattform, zu der alle Mitarbeiter gleichzeitig Zugriff erhalten. Die Teilaufgaben werden detailliert beschrieben und den einzelnen Mitarbeitern zugewiesen. Sollte es an der einen oder anderen Stelle einmal haken, macht das System die zuständigen Mitarbeiter rechtzeitig darauf aufmerksam. Andreas Grimm, der für die bin an der Programmierung der neuen Software beteiligt war, zeigte im Gespräch mit Herrn Beyersdorff die vielen Funktionen des Programms auf – wie zum Beispiel die genaue Einteilung in Kategorien und Teilprozessen, die schnelle Bearbeitung über den Fortschritt der Aufgaben und die Einbeziehung anderer Systeme und Verwendung unternehmenseigener Daten. Eine automatische Prüfung der Plausibilität weist auf mögliche Fehler hin, um diese erst gar nicht entstehen zu lassen. Sehr hilfreich ist auch die Funktion, alle Vorgänge und Ergebnisse permanent statistisch darzustellen. Ernst-Dietrich Braetsch, Geschäftsführer der bin machte am Ende der Präsentation deutlich, dass die geleistete Programmierarbeit an der Software „Vertrags- und Prozessabwicklung“ auch anderen kommunalen Start-Ups zugutekommen soll. Damit stieß er bei Peer Beyersdorff auf offene Ohren.

Weitere Informationen unter www.breitband-nord.de


27.10.2016 - Broschüren rund um die Förderung von Freifunk und offenen WLAN-Netzen

Jetzt neu: unsere Informationsflyer zum Thema Freifunk- und WLAN-Förderung.


Newsletter September/ Oktober

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19.09.2016 - NIHK-Breitband-Umfrage zeigt: Kleine Unternehmen in der Fläche Niedersachsens vom Breitband-Internet abgehängt

Der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) hat gemeinsam mit dem Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n) niedersachsenweit eine Kurzumfrage zur Breitbandversorgung der Wirtschaft durchgeführt. „Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass vor allem kleine Unternehmen in der Fläche Niedersachsens unterversorgt sind und noch keinen Anschluss an eine schnelle Internetverbindung haben“, fasst Dr. Susanne Schmitt, Hauptgeschäftsführerin des NIHK, zusammen. Gerade kleine Unternehmen seien aber oftmals nicht in der Lage, den Breitbandausbau eigenständig durchzuführen. „Im Interesse dieser kleinen Unternehmen muss Politik eine zuverlässige Breitbandanbindung auch in den Flächenregionen Niedersachsens als Daseinsvorsorge verstehen“, unterstreicht Dr. Schmitt. Die Befragungsergebnisse zeigen auch, dass der Breitbandausbau in den Gewerbegebieten mit der Verlegung von Glasfaser umgesetzt werden muss, da die von der Wirtschaft benötigte Bandbreite mit herkömmlichen Kupfer-Kabeln nicht bereitgestellt werden kann. Demnach könne die angestrebte flächendeckende Versorgung von mindestens 50 Mbit/s bis zum Jahr 2018 nur ein Zwischenschritt beim Ausbau des schnellen Internets sein, so Dr. Schmitt weiter. Von den rund 1.000 Unternehmen, die sich an der landesweiten Umfrage beteiligten und zu knapp 60 Prozent weniger als zehn Beschäftigte aufweisen, gaben mehr als 80 Prozent an, mit einer klassischen DSL-Anbindung versorgt zu sein. Rund zwei Drittel der Unternehmen verfügen derzeit über eine Bandbreite von weniger als 3 Mbit/s. Lediglich fünf Prozent gaben an, über einen direkten Zugang mit einer Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s zu verfügen. Dagegen benötigen 70 Prozent der Befragten schon heute einen Breitbandzugang von mindestens 50 Mbit/s, 35 Prozent von ihnen sogar von mindestens 100 Mbit/s. „Die Ausbauplanungen, die in vielen Landkreisen und Gemeinden weit vorangetrieben worden sind, und die umfassende Förderkulisse seitens des Bundes und des Landes zeigen, dass das Thema Breitbandausbau auch bei der Politik oben auf der Agenda steht. Dennoch existieren vor allem im ländlichen Raum noch immer Versorgungslücken, die zügig geschlossen werden müssen, da sie die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft im digitalen Zeitalter gefährden“, bekräftigt Dr. Schmitt.


06.09.2016 - 14 Landkreise bekommen das schnelle Internet

Das b|z|n-Team gratuliert den Landkreisen, Städten und Gemeinden zu ihrem Erfolg und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit weiterhin.

14 niedersächsische Landkreise auf einen Schlag können sich schon bald auf das „schnelle Internet" freuen. Nachdem heute in Berlin die Förderbescheide an die Vertreter der Landkreise übergeben wurden, erklärte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies:

„Dies ist ein großartiger Erfolg für Niedersachsen und auch für die kluge Förderstrategie des Landes. Jetzt stehen den Landkreisen mit der Bundes- und der Landesförderung alle Möglichkeiten offen, ihre Bürgerinnen und Bürger, aber auch die ansässigen Unternehmen, mit leistungsstarken und zukunftsfähigen Breitbandverbindungen zu versorgen. Das schnelle Internet gehört heute zur Grundversorgung und ist für die Menschen wie für die Wirtschaft längst ein ausschlaggebender Standortfaktor. Viele ländliche Gebiete waren bisher noch unterversorgt. Wir arbeiten jetzt mit großen Schritten erfolgreich daran, dass die weißen Flecken auf der Landkarte verschwinden."

14 Antragsteller aus Niedersachsen konnten heute einen Erfolg verbuchen und einen Bescheid in Empfang nehmen. Für Niedersachsen hat sich der Tag gelohnt: Insgesamt 106 Millionen Euro Bundesfördergeld fließen jetzt nach Niedersachsen. Sieben Antragsteller wollen den Breitbandausbau im Rahmen eines so genannten Betreibermodells umsetzen (Landkreise Friesland, Celle, Grafschaft Bentheim, Harburg und Osnabrück. Dazu die Gemeinde Bispingen und die Stadt Wolfsburg). Sieben weitere Förderempfänger haben den Weg der Wirtschaftlichkeitslückenförderung gewählt (Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Emsland, Heidekreis, Holzminden, Lüneburg und die Region Hannover).

Lies abschließend:

„Wir freuen uns über die vielen erfolgreichen Anträge aus Niedersachsen. Die 14 Antragsteller haben gute Vorarbeit geleistet und jetzt einen wesentlichen Baustein ihrer Finanzierung erhalten und können somit die nächsten Schritte gehen. In Kürze werden jetzt die Bescheide des Landes folgen, sodass dann zeitnah die Ausschreibungen der Bauleistungen erfolgen können. Entscheidend ist jetzt die Umsetzungsphase. Aus Sicht des Landes können die Bagger schon bald anrollen und die Glasfaserkabel werden verlegt. Zusammen mit den bereits sechs Bescheiden aus dem ersten Förderaufruf des Bundes sind damit bereits über 149 Millionen Euro nach Niedersachsen geflossen. Wir als Land bilden unsererseits einen Förderschwerpunkt und unterstützen die betreffenden Landkreise mit rund 50 Millionen Euro. Damit werden bis jetzt in Niedersachsen Investitionen in den Breitbandausbau in Höhe von 418 Millionen Euro ausgelöst."

Quelle


06.09.2016 - Hinweis zur Planung von Outdoor Hotspots

Wer ein offenes WLAN-Netz via Hotspot anbieten möchte, sollte unbedingt folgende Schritte beachten und am besten ein professionelles Planungsbüro zu Rate ziehen. 

  • Definition des Versorgungsgebiets per detailliertem Standortplan oder gerenderter GIS
  • Hotspot Montagestandorte:

Gibt es im Versorgungsgebiet Gebäude, Masten oder Laternen etc. wo die erforderliche Technik (Accesspoints etc) montiert werden kann? Falls ja machen Sie dies bitte im Plan kenntlich.

  • Stromversorgung für die Hotspots:

Wie wird die Stromversorgung der Montagestandorte gestaltet?

  • Internet Access:

Steht ein zentraler Internet Access zur Verfügung; wenn ja, wo liegt der Netzzugang?
Welche Bandbreite steht zur Verfügung?
Steht für die mit WLAN-Service zu versorgende Fläche eine Netzinfrastruktur = Backhaul (Glas, Kupfer, Richtfunk) zur Verfügung?

  • Zusatzinformationen – und Erweiterungsoptionen:

Wie viele Nutzer sollen gleichzeitig mit WLAN-Zugang versorgt werden? Wünschen Sie eine Registrierungspflicht der Nutzer?
Wünschen Sie eine zeitliche Zugangsbegrenzung für die Nutzer?
etc.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


31.08.2016 - 50 Millionen Euro für schnelles Internet auf dem Land

Um schnelle und leistungsstarke Breitbandanschlüsse zu fördern, stellt das Landwirtschaftsministerium in dieser Förderperiode erstmalig 40 Millionen Euro aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums"(ELER) bereit. Hinzu kommen mehr als 10 Millionen Euro an GAK-Mitteln (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz).

In Kürze werden vom Land die Förderbescheide für die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Heidekreis und Region Hannover (jeweils rund 2 Millionen Euro) und Holzminden (ca. 1,35 Millionen), danach auch für die Regionen Emsland Nord und Mitte verschickt. Voraussichtlich werden damit in der zweiten Förderrunde fast 11 Millionen Euro bewilligt. Zudem erhält der Landkreis Peine eine Beratungsförderung. In einer ersten Antragsrunde in 2016 konnten bereits die Landkreise Goslar, Northeim, Schaumburg und Stade mit ELER-Mitteln von zusammen rund 7,2 Millionen Euro beim Breitbandausbau gefördert werden. Zusätzlich erhalten 15 niedersächsische Gemeinden, deren Internet-Versorgung aktuell noch besonders schlecht ist (unter 6 MBit/s), einen Landeszuschuss aus GAK-Mitteln. Diese lokale Förderung beträgt bis zu 450 000 Euro pro Gemeinde. Insgesamt wurden hier landesweit bisher 2,6 Millionen Euro bewilligt.

Die ausführliche Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finden Sie hier.


30.08.2016 - Hinweis des b|z|n

Bitte beachten Sie die aktuellen Anpassungen bei der Durchführung von Interessenbekundungsverfahren: ab sofort haben sich die Telekommunikationsunternehmen (TKU) an die aktuellen GIS-Nebenbestimmungen 3.0 und das Materialkonzept vom 9. April 2016 zu halten. Aber auch der Antragsteller (Kommune) ist hierbei zur Mithilfe bei der Einhaltung der GIS-Nebenbestimmung 3.0 verpflichtet, denn das TK-Unternehmen kann zum Beispiel die Lage von Rathäusern, Schulen und Kindergärten, die genau genannt werden müssen, nicht kennen.

Eine Ausnahme bildet die Förderung nach GAK mit den ersten beiden Antragsstichtagen (29.02.2016 und 15.10.2016), bei der das Materialkonzept nicht zwingend anzuwenden ist. Erst zum Stichtag 15.10.2017 ist auch für GAK das Materialkonzept zu verwenden. Neben diesen beiden Voraussetzungen, stellt die Änderung bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeitslücke die Anbieter und Antragsteller vor eine große Herausforderung: Demnach sollen bei den zu erwarteten laufenden Einnahmen auch die Bestandskundeneinnahmen aufgeführt werden. Die aktualisierten Muster-Vorlagen für Ihre Interessenbekundungsverfahren finden Sie im Download-Bereich auf www.breitband-niedersachsen.de

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Newsletter August 2016

Hier gelangen Sie zu unserem Newsletter für den Monat August.


15.08.2016 - Neue Broschüre zum Thema Breitbandausbau in Niedersachsen

Klicken Sie hier, um die Broschüre "Breitbandausbau in Niedersachsen - Strategie und Förderkulisse des Landes" herunterzuladen.


12.08.2016 - Land fördert flächendeckende Breitbandversorgung über Betreibermodelle

Wirtschaftsminister Olaf Lies hat in Uelzen einen Förderbescheid über fünf Millionen Euro zur Realisierung einer zukunftsfähigen Internetversorgung an Landrat Heiko Blume übergeben. Mit der im Juni bereits durch die NBank gegebenen Finanzierungszusage über ein Darlehen in Höhe von 33 Millionen Euro, einem Zuwendungsbescheid des Bundes und jetzt dem Zuwendungsbescheid des Landes stehen im Landkreis Uelzen alle Bausteine der Finanzierung des Glasfaserprojektes.

Im Rahmen von so genannten Betreibermodellen können Landkreise eigene Infrastrukturen (Netze) anlegen und diese dann an einen Betreiber verpachten, der die Vermarktung übernimmt. Das Land Niedersachsen bezuschusst diese Betreibermodelle mit bis zu fünf Millionen Euro. Dies ermöglicht es den Landkreisen, eine zukunftsfähige Breitbandinfrastruktur für das schnelle Internet aufzubauen und dabei unterversorgte Gebiete zum Beispiel mit Glasfaserverbindungen bis ins Gebäude anzubinden. Diese Lösung ist besonders nachhaltig, da die verlegten Leerrohre bis weit in Zukunft hinein genutzt werden können. Auf diese Weise können bloße Übergangstechnologien wie das so genannte Vectoring vernachlässigt werden.

Minister Olaf Lies: „Mit der Finanzierung des Glasfaserprojektes werden jetzt 18.834 Haushalte und 910 Unternehmen mit Hochgeschwindigkeitsbreitband versorgt. Damit geht die Umsetzung der Niedersächsischen Breitbandstrategie in eine neue Phase. Die kluge Kombination von Zuschüssen von Land und Bund sowie von kostengünstigen Krediten hilft Landkreisen, Breitbandnetze selbst zu bauen und diese dann an Private zu verpachten. Aus den Erlösen werden Kredite bedient, die Infrastruktur bleibt aber auf lange Sicht bei den Kommunen. Dies ist ein guter Weg, um eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet effektiv voranzutreiben. Schnelles Internet ist in Zeiten der Digitalisierung ein Standortfaktor im ländlichen Raum, das gilt besonders für die mittelständische Wirtschaft. Der Breitbandausbau hat für die Landesregierung höchste Priorität und wird von uns mit Nachdruck weiter verfolgt."

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Newsletter Juli

Hier finden Sie den b|z|n Newsletter für den Juli 2016.


04.07.2016 - Dritter Förderaufruf des Bundesförderprogramms gestartet

Am 4. Juli 2016 beginnt die dritte Förderperiode für das Bundesförderprogramm zur Unterstützung des Breitbandausbaus in Deutschland. Die Frist für die Einreichung von Anträgen endet am 28. Oktober 2016.

Das Förderprogramm, das bisher Mittel in Höhe von 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung stellen wollte, wurde von Bundesminister Alexander Dobrindt zudem um 1,3 Milliarden Euro auf insgesamt 4 Milliarden Euro aufgestockt.

Hier können Sie den Aufruf zur Antragseinreichung einsehen.